Star Trek 11 – Gute Idee… oder doch nicht?

Da Caschy das Thema Star Trek angesichts des mutmaßlichen Startermins für den neuesten Film angeschnitten hat greife ich das gleich mal auf. Passenderweise habe ich zum neuen Film erst neulich mit einem Kumpel diskutiert.

Meine Meinung dazu: Der Star Trek Zug ist derzeit leider weit vorm Kurs – Paramount hat zwei Möglichkeiten mit dem neuen Film: Großer Erfolg oder grandiose Bruchlandung … nach den schwachen letzten zwei Filmen und dem derzeitigen Gesamtbild des Trek-Universums vermute ich eher letzteres.

Man möge mich hier nicht falsch verstehen: Ich gucke selbst schon seit jungen Jahren Star Trek. Angefangen mit Kirk & Spock in der Classic Serie an den Wochenenden in Sat 1 bis hin zu den neuesten Produktionen. Doch für mich hat man irgendwann das Ziel und die Weiterentwicklung verloren. Die zweite Serie (The Next Generation) war unteranderem darum so erfolgreich weil sie von einem guten Cast gelebt hat wie auch der Tatsache man das Ursprungskonzept weiterführte – aber in einer neuen Zeit. Nur klappt so etwas natürlich nur bedingt auf Dauer. Jede Serie – und sei das Franchise noch so groß – hat früher oder später Abnutzungserscheinungen.

Daher fand ich persönlich den Griff zu DS9 und der Raumstation immer eine gute Wahl. Im Gegensatz zu vielen eingefleischten Trekkies hat sie mir vom Pilotfilm an gefallen. Die Charactere an Bord waren einfach anders, jeder von ihnen hatte für mich einen besonderen Reiz … und einige auch dunkle Seiten. Gerade das fand ich erfrischend. Letztlich blieb den Produzenten zur “Rettung” der Serie leider aber doch nichts anderes übrig als durch das Raumschiff Defiant und Lt. Commander Worf wieder mehr Fans der ersten Stunde zurück ins Boot zu holen. Auch die Kriegszeiten und die vielen Probleme zeichneten für mich die Serie positiv aus. Der Weg dann zur neuen Serie ST-Voyager hingegen war einer dem ich nicht wirklich gefolgt bin. Zwar hab ich die Serie immer mal wieder gesehen, aber weder Crew noch Stories wussten mich zu überzeugen.

Überraschend für mich dann auch der Schritt nach Voyager auf “Enterprise” zu setzen – eine Serie die in ihrer Ansiedlung vor allen anderen Spielt. Auch hier muss ich sagen, es hat trotzdem gefallen – wusste aber nicht im Sinne von Star Trek zu überzeugen. Wenn man nach hunderten von ST Folgen, egal welcher Serie, die Zukunft näher kennt ist es einfach schwer sich einem Prequel hinzugeben. Der Ansatz war sicher trotz allem gut, funktionierte aber leider auch nicht auf lange Zeit. Für mich dabei auch ein kritische Faktor das immer wieder auftretende Thema Zeitreise.

Um so erstaunlicher für mich das man mit Star Trek 11 noch einmal in eine ähnliche Richtung schielt. Nach den schon recht inhaltlich schwachen Teil 9 + 10 mit Teil 11 einen ganzen Neubeginn zu versuchen ist sicher eine gute Idee, ohne Frage. Diesen aber dann in der Jugendzeit von Kirk, Spock und co anzusiedeln ist für mich der eindeutig falsche Schritt.  Ich finde man hätte hier nun doch noch etwas mehr Mut an den Tag legen können wenn man schon einen Reset macht. Warum nicht nach vorne schauen? Warum nicht einfach wieder 50-100 Jahre in die Zukunft springen. Warum nicht zeigen wie es dann um Sternenflotte und Föderation bestellt ist? Eventuell von Kriegen gebeutelt oder in großen schlachten. DAS wäre mal ein guter Schritt gewesen. Dann hätte es auch wieder eine Art Raumschiff oder so sein können. Vielleicht auch mit maroder Technik weil man weit am Boden ist. Der besondere Reiz dabei wäre einfach ein noch dunkleres Star Trek zu haben. Denn mal ehrlich: In die derzeitige TV Landschaft passt einfach keine helle, saubere Sci-Fi Serie.

Nun ja, man hat sich entschieden und es ist wie es ist. Letztlich bleibt nun nur noch abzuwarten was daraus geworden ist. Und es bleibt zu hoffen das es wieder erwarten doch ein Erfolg wird. Denn über eins kann man sich wohl relativ sicher sein: Wird es eine Bauchlandung ist es das wohl erst mal für lange Zeit mit dem Star Trek Universum gewesen. Es dürfte mehr als zweifelhaft sein das Paramount dann auf abshebare Zeit noch ein weiteres mal größere Geldmengen in irgend eine Art von Star Trek Projekt steckt…

Beverly Hills Cop 4 – Murphy macht’s

Ach herrje… mehr viel mir da gerade gar nicht ein. Das eine Fortsetzung oder ein Remake kommen sollte war ja schon länger klar. Jetzt mußte ich aber gerade feststellen das tatsächlich Eddie Murphy die Hauptrolle wieder übernimmt. Zwischenzeitlich war von einem neuen Darsteller und einem neubeginn die Rede. Ich weiß gerad gar nicht ob ich lachen oder weinen soll. Ich hab die alten Filme von Murphy immer gern gesehen, egal was es war. Aber seine letzten Werke in den vergangenen Jahren waren meist eher eine Zumutung.  Manche Reihen sollte man einfach ruhen lassen, allein Teil 3 war schon nicht mehr wirklich gut, da kann Teil 4 eigentlich nur eine Katastrophe werden. Ohne Judge Reinhold als Billy Rosewood und John Ashton als John Taggart würd dem Film auf jedenfall etwas wichtiges fehlen, denn nicht nur Eddie Murpy als Axel Foley hat die Reihe ausgemacht. [via]

bhc

Ein Haufen Verwegener Hunde – Inglorious Bastards

EinHaufenVerwegenerHundeSchon wieder zwei Wochen her. Eigentlich wollte ich längst einen Kommentar dazu abgegeben haben. Wie bereits angekündigt habe ich mir also die DVD des Films gegönnt und ihn mir angesehen. Eine positive Sache vorweg: Der Film ist ungeschnitten nie auf deutsch synchronisiert worden. Um so schöner find ich es das die fehlenden Szenen dafür mit italienischem O-Ton und deutschen Untertiteln enthalten sind.

Der Film hat sicher nix mit geschichtlicher Korrektheit zu tun, auch versucht er nicht wie andere Filme aus der Zeit sensibel mit dem Thema zweiter Weltkrieg umzugehen. Er ist letztlich nur eines: Ein Action-Film im zweiten Weltkrieg. Zumindest kann ich verstehen warum er Tarantino gefällt. Auf jeden Fall ist der Film einen Blick Wert. Ich hab’s net bereut. Jetzt bin ich erst recht auf Tarantino’s Neuverfilmung gespannt. Bewertung: 8,5/10

Highlander – Die Quelle der Unsterblichkeit

Bringen wir es gleich mal auf den Punkt: Absolut raus geschmissenes Geld, auch wenn die Blu-ray im Verhältnis mit 14,99 günstig war … ich mag den ersten Highlander Film und ich liebe die Serie, ich fand “Highlander: Endgame” auch ganz gut nach den doch ziemlich bescheidenen Teilen 2 + 3.

Aber das hier ist keinem davon würdig geworden … absoluter Schrott und IMHO der endgültige Todesstoß des Franchise …. tut uns bitte allen einen gefallen liebe Produzenten … bevor ihr uns noch einmal einen so hanebüchenen Schwachsinn präsentiert: Last das Thema doch einfach ruhen. Ruiniert nicht noch mehr als ihr es jetzt schon getan habt das, was ihr mit der Serie mit Adrian Paul geschaffen habt.

Nachdem ich frohen Mutes war das man mit Endgame speziell auch wieder einigermaßen auf den Boden der Tatsachen angekommen war hebt man mit diesem Teil davon noch gewaltiger ab als in Teil 3.

Ich glaube es ist bei Filmen selten das ich so deutliche Worte finde… aber anders konnte ich mein Empfinden gerade nicht ausdrücken. Ich hab das Ende des Films schon herbeigesehnt.

0/10 Punkten und das trotz das ich Methos, Duncan und Joe wiedersehen durfte … ich werde Versuchen diesen Film aus meiner Erinnerung zu verbannen.

Ideenlosigkeit: Remakes von Hawaii 5-0 und Die Straßen von San Francisco

Bei CBS scheint man derzeit mal wieder mit starker Ideenlosigkeit gestraft zu sein. Nach dem sich schon diverse Studios in den USA mit Remakes alter Serien wie zum Beispiel Knight Rider, Beverly Hills 90210 oder Der Sieben Millionen Dollar Frau beschäftigt haben hat CBS nun Remakes der beiden Klassiker Hawaii 5-0 und den Straßen von San Francisco in Auftrag gegeben. Ob ich mich darüber freuen soll weiß ich nicht, bei Knight Rider tat ich es ja noch, aber die Biconic Woman ist ja zumindest schon mal nach einer Staffel gescheitert. Einzig Battlestar Galactica 2003 fällt mir als relativ erfolgreiches Exemplar eines Remakes ein.

So oder so ist es schon langsam relativ nervig das inzwischen scheinbar nicht nur in Deutschland absolute Einfallslosigkeit in Sachen TV-Serien herrscht. Tut uns doch einfach einen Gefallen: Bevor er die alten Klassiker wegen einer 1-Staffel-Neuauflage verhunzt lasst es doch lieber gleich sein.

28 Weeks Later

28weekslater

Bereits letztes Wochenende schon geschaut, aber ich möcht mir eine kurze Bewertung nicht entgehen lassen. Insgesamt ist ja gerade im Horror / Endzeit Genre des öfteren eine Fortsetzung meist ein müder Abklatsch den man sich hätte sparen können. Zum Glück ist das bei 28 Weeks Later, dem Nachfolger von 28 Days Later allerdings nicht der Fall. Der Film weiß durchaus zu überzeugen und hat mir auch gefallen. Abzüge gibt es allerdings für das Ende, denn in den letzten 20min hätt ich mir schon mehr erwartet als das gezeigte. Die Bildqualität der Blu-Ray geht sicher in Ordnung, in den Bereich “Referenz” fällt sie aber definitiv nicht.

Film Bewertung: 7,5/10