Weitere Infos zu Tarantino’s Inglorious Bastards

Nachdem ich ja bereits letztens über das neueste Werk von Quentin Tarantino geschrieben habe ist es nun langsam Zeit die weiteren Infos mal zusammen zu fassen. Fakt ist inzwischen wohl das die Dreharbeiten zu dem Film am 13. Oktober 2008 in Deutschland beginnen und Tarantino plant seinen neuesten Film rechtzeitig zu den Internationalen Filmfestspiele von Cannes im Mai 2009 fertig zu haben.

Als einer der Hauptdarsteller ist inzwischen Bratt Pitt bestätigt. Ebenso steht wohl Eli Roth als Sgt. Donnie Donowitz fest. Leider kann der von Tarantino oft engagierte Tim Roth aus Zeitgründen nicht. Derweil ist der zwischenzeitlich ins Gespräch gekommene DiCaprio für eine der Nazi-Rollen im Film inzwischen schon wieder aus dem Rennen (Worüber ich nicht gerade traurig bin). Tarantino will die Rolle wohl doch lieber mit jemanden besetzen der fließend Deutsch spricht. Derzeit sind daher die von Tarantino schon längst als gelobten deutschen Schauspieler Till Schweiger und Daniel Brühl im Gespräch.

Produziert wird der Film von der Weinstein Company und Universal und ist ein Remake des 1978er Italo-Films “Ein Haufen verwegener Hunde” in dem eine Gruppe amerikanischer Deserteure hinter feindlichen Linien entkommen kann und zusammen mit Partisanen in eine Mission geraten die sich zu einem Himmelfahrtskommando entwickelt.

Ich bin mir ehrlich gesagt nicht mal ganz sicher ob ich das Original kenne, aber das werd ich die Tage dann mal sehen wenn ich die DVD gekauft und ihn mir angeschaut hab. ;)

FSK – Oder “Das Schnittchaos”

Ich bin ja nun schon recht viel von der FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft) gewohnt, aber in letzter Zeit frag ich mich doch was die da derzweit wieder so treiben. Schon nach dem ich mir Running Scared ansah und erstaunt noch einmal das FSK16 Logo bewundern musste – ich hab schon deutlich harmlosere Filme gesehen die indiziert wurden. Nun gut, der Film hat die 16er, der Zug ist also abgefahren.

Jetzt aber treibt es die FSK mal wieder auf die Spitze. Bei Ironman war man für die ungeschnittene Kinofassung nicht bereit eine FSK12 zu vergeben. Ok, so weit so gut. So mussten wir leider im Kino alle die geschnittene 12er ertragen während die 16er für die DVD/Blu-ray aufgespart wurde. Aber halt – man kann ja auch mal seine Meinung ändern. Wie die Widescreen-Vision berichtet hat man nun der ungeschnittenen Fassung plötzlich den 12er Stempel verpasst. Es passiert zwar schon mal das ein Film hochgestuft wird – aber runter?

Wenn ich dann noch bedenke das man auch bei Der unglaubliche Hulk wieder die Schere ansetzen musste um eine 12er zu bekommen fällt mir dann so langsam gar nichts mehr ein. Aber nicht wegen dem Schneiden an sich, sondern dem WAS geschnitten wurde – nicht etwa Szenen wo Menschen zu schaden kamen, nein, der FSK habt der Endkampf der beiden digitalen Recken nicht gepasst und dieser mussten daraufhin um gute 2 Minuten gekürzt werden. Leider hat das Studio dann auch noch so schlecht geschnitten das die FSK12er nicht zu empfehlen ist was ich bisher so gehört habe. Zum Glück war man aber so nett in ausgewählten Kinos die 16er zu zeigen was ich dementsprechend auch genutzt habe. Mehr dazu im später folgenden Review.

Nachtrag:
Wie ich in einem weiteren Artikel der Widescreen-Vision nun gelesen habe ist für das FSK12 Debakel bei Ironman wohl doch nicht die FSK verantwortlich sondern in diesem Fall Concorde als zustänstiger Filmverleiher… man hatte wohl Angst keine 12er Freigabe zu bekommen und die Zeit lief davon. Daher reichte man eine geschnittene Fassung nach. Schön das die Studios heut schon aufgeben bevor sie wissen was los ist.

WAR (Kurzreview)

WAR

Alles in allem ein solider Action-Film mit einer akzeptablen wenn auch nicht super Story. Stratham jagt den Profi-Killer der seinen Partner tötete und Gerät dabei mitten in einen Krieg zwischen Triaden und Yakuza. yakuzaJet Li und Jason Stratham wissen zu überzeugen und auch das Bild der BD ist wirklich schön anzusehen. Lediglich für Stratham hätte es mehr Screen-Time sein dürfen.

Bewertung: 8/10

28 Weeks Later

28weekslater

Bereits letztes Wochenende schon geschaut, aber ich möcht mir eine kurze Bewertung nicht entgehen lassen. Insgesamt ist ja gerade im Horror / Endzeit Genre des öfteren eine Fortsetzung meist ein müder Abklatsch den man sich hätte sparen können. Zum Glück ist das bei 28 Weeks Later, dem Nachfolger von 28 Days Later allerdings nicht der Fall. Der Film weiß durchaus zu überzeugen und hat mir auch gefallen. Abzüge gibt es allerdings für das Ende, denn in den letzten 20min hätt ich mir schon mehr erwartet als das gezeigte. Die Bildqualität der Blu-Ray geht sicher in Ordnung, in den Bereich “Referenz” fällt sie aber definitiv nicht.

Film Bewertung: 7,5/10