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Silvester: Sensation – We celebrate life

Dienstag, 4. Januar 2011 | Autor:

Hier nun der Bericht zur Silvesterparty 2010/2011: Sensation – We celebrate life!

Eingetroffen sind wir so ca. gegen 21.30 auf dem Parkplatz. Mit 5 Euro sind die Parkgebühren an der Esprit Arena in Düsseldorf sogar relativ human. Einzig das Parken selber ist dort für mein Gefühl immer etwas chaotisch und undurchsichtig. Ich frag mich jedes mal ob man da wieder raus kommt bevor nicht die anderen Partybesucher gegangen sind.

Der Weg zur Halle war einfach – der Masse nach. Auf vernünftige Beschilderung hat man wie auch schon bei meiner letzten Teilnahme vor 2 Jahren einfach mal verzichtet. Auf Nachfrage hin konnte man mir wenigstens sagen das man an der VIP und Gästelisten Kasse auch als normaler Besucher hinein konnte.

Locker Boxen: Zum Glück hatte ich mich bei einem der Securitys nach Lage der Schließfächer erkundigt. Laut ihm gabs an 3 von 4 Ecken außerhalb der Arena welche – nur nicht da wo wir rein kamen. So sind wir an der ersten Gruppe von Boxen direkt vorbei gezogen weil ein heilloses Chaos und Andrang herrschte – für die vielen die das System so nicht kennen war das wohl nicht so einfach. Manche suchten nach freien Fächern da sie den Schlüsselcounter übersahen, andere fanden die Fächer nicht.

Ab in die Arena: Toiletten waren zu dem Zeitpunkt (ca 22 Uhr) alle schon maßlos überfüllt. Dementsprechend sahen diese übrigens gegen Ende des Abends wie sau aus.

Der Innenraum: Ich war sehr erstaunt wie voll es schon zu dieser Zeit (22.15 Uhr) war. Lange schlangen runter von den Rängen in den Innenraum, manche führten rein, andere raus. Man setzte wieder auf das Ampelprinzip, hatte den Zu- und Abfluss aber für mein Empfinden nicht sauber unter Kontrolle. Die Leute standen oft an den falschen Stellen an. Ich halte die Arena auch weiter für ungeeignet um solche Menschenmassen über die Ränge in den Innenraum und wieder herraus zu bringen.

Die Getränkestände: Im Vorraum (der “Ring” um die Arena) war dies noch recht gut geregelt, im Innenraum der Arena selber aber eher ein Chaos. ID&T hat diesmal auf Coins/Munten verzichtet und Bar zahlen lassen. Dafür hätte man aber hinter den großen Theken eine deutlich bessere Organisation gebraucht. Das bin ich von anderen Events wie der Trance Energy z.B. deutlich besser gewohnt. Kleine schmale Gänge hinter der Theke und die, die vorn bedienten mussten bis hinten Mitte zurück durch’s Labyrinth um dort das Geld zu wechseln. Dadurch waren lange Wartezeiten und viel Gedränge vorprogrammiert. Ich wage zu behaupten das man mit schnellerem Abarbeiten viel mehr Umsatz hätte machen können. Wir jedenfalls haben auf die ein oder andere Getränkerunde so verzichtet. Preise waren übrigens holländischen Verhältnissen ähnlich, Wasser 0,5 für 4,50 Euro. Das es außer Wasser nur Red Bull oder Red Bull mit irgendwas an alkoholfreien Getränken gab fand ich übrigens sehr dürftig.

Zur Show: Ich frag mich ob ID&T bei der ganzen “Celebrate your life” Reihe so wenig Show & Deko Elemente hatte oder ob man nur in Deutschland drauf verzichtete. Ich fand das ja schon 2008 etwas mager, aber diesmal war es noch weniger. Die Lichtanlage wurde nur bei Ingrosso und Fedde richtig ausgefahren, zusätzlich wurden Neon-Handschuhe verschenkt, ein paar große Leuchtbälle in die Menge geworfen und etwas Feuerwerk gezündet. Ich bin wohl von den vielen Events verwöhnt, aber da wär sicher mehr gegangen. Allein mehr Leinwände hätten schon was gebracht. Das was das Event ausmacht – und auch rettet – sind die vielen Menschen nur in Weiß gekleidet. Ohne das hätte dem Abend vieles mehr gefehlt.

Punkt 0 Uhr: Oder auch nicht. Das muß ich ID&T echt ankreiden. Für 80 Euro Eintritt kann ich wohl erwarten das man endlich nen Funkwecker anschafft. Hatte man uns 2008 schon zu früh ins neue Jahr geschickt war es diesmal wieder 3-4 Minuten zu früh. Nur das man diesmal direkt auf nen Countdown-Timer verzichtete. Das war schon arm!

Die DJ’s: Mr White nur am Ende gehört und kaum der Rede wert. Richie Hawtin war relativ eintönig, ruhig und ohne Akzente – also auch leider nicht viel besser. In einem kleinen Club zu später Stunde… aber nicht an einem Silvesterabend als Vor-0 Uhr-DJ um die Massen einzuheizen. Sebastian Ingrosso: Hatte ich mich ursprünlich eigentlich noch sehr auf ihn gefreut mußte ich leider feststellen das sein Set 2008 deutlich besser war. Er hat zwar schöne Tracks gespielt zum Teil, das Set wirkte allerdings relativ unstrukturiert. Ob es daran lag das nach ihm der Mega-Mix kam und er nicht alles verwenden durfte/wollte? Der Mega-Mix mit den Show-Elementen war übrigens nice, mehr aber auch net.

Danach war dann endlich Fedde le Grand an der Reihe, da wurd es dann musikalisch auch endlich besser, gerade zum Ende seines Sets. Richtig gerockt hat dann aber eigentlich Funkagenda, der Junge geht ab und hat mir den Abend am besten gefallen und auch definitiv meine Stimmung endlich richtig gelockert. Joris Voorn & 2000 and One waren auch net schlecht, haben wir uns aber nicht mehr bis zum Ende angehört da die Kräfte sich dem Ende neigten und wir vorallem noch 2,5h fahren mussten.

Stimmung: Ich denk die ging ok, teils sogar gut für nen Event hier. Aber man sah auch in viele lange Gesichter, und so einige Pärchen kämpfen schon mit ihrem Neujahrsstreit. Meine Meinung über Events in Deutschland bleibt aber ungebrochen, die Stimmung im europäischen Ausland is auf Partys & Events immer deutlich besser und lockerer.

Die Besucher: Standen teils schon arg schlimm zu im laufe des Abends, viele durch Alkohol und einige sicher auch durch andere Dinge. Ein Teil der Gäste war schon um 22 Uhr im Vorraum fertig. Ein Mädel übergab sich im Merchandise Shop während andere es noch nicht mal durch den Eingang schafften – für mich immer wieder unverständlich wenn ich soviel Geld für ein Ticket ausgebe. Die Gäste kamen übrigens -neben den Deutschen- vielfach aus Frankreich. Dazu noch Belgier, Holländer, Österreicher, Italiener, Brasilianer und Engländer – zumindest das was so auszumachen war. Laut Homepage der Arena sollen es über 25.000 Leute gewesen sein.

Fazit: Auch wenn ich viel negatives geschrieben hab, es war trotzdem nen lustiger Abend und wir hatten ne Menge Spaß! Ich bereue nicht hingefahren zu sein, weiß aber auch wieder warum ich nach 2008 nicht wieder los wollte. Funkagenda für mich der Mann des Abends! Trotz allem ein guter Jahresabschluss, auch wenn ich bessere Events in 2010 hatte. Man ist mit der Zeit auch arg verwöhnt. ;)

Nächstes Jahr wird es sicher nen anderes Event werden, es sei denn man bringt ein wirklich überzeugendes Line-Up – da hätte wir letztes Jahr wohl mit Sander und Laidback Luke mehr Glück gehabt.

Auf ein erfolgreiches Party-Jahr 2011!

PS: Fotos in der Galerie

Thema: Disco & Club, Musik | Beitrag kommentieren

Noch 10 Tage bis zur Soundtropolis

Mittwoch, 7. Oktober 2009 | Autor:

Die Tage werden wieder kürzer … und die Wartezeit auf die Soundtropolis auch! Am 17.10.2009 ist es soweit, I-Motion veranstaltet ein reines Trance Event in Deutschland das so noch nicht dagewesen ist. Mit etwas Glück wird es ein Startschuss für eine neue Jährliche Party-Reihe wie es I-Motion mit der Nature-One, Mayday, Ruhr-In-Love und Syndicate schon erfolgreich vorgemacht hat.

Soundtropolis

Auf Basis der Erfahrungen mit den genannten Events hat man sich bei I-Motion scheinbar auch gedacht “Entweder ganz oder gar nicht!” und hat ein Line-Up zusammengestellt das sich wirklich sehen lassen kann und so in Deutschland wohl kaum zu finden wahr bisher. Dazu gehören solch internationale Größen wir Marcus Schössow, Markus Schulz, Giuseppe Ottaviani, Rank 1, Daniel Kandi und mehr. So sind auch einige dieser DJ’s in den jährlichen DJ MAG Top 100 zu finden.

Das letzte mal das so ein ähnlich hochkarätiges Line-Up in Deutschland geboten wurde war zur ASOT 400 im Butan in Wuppertal im April diesen Jahres … doch hat sich I-Motion für die Soundtropolis die Grugahalle in Essen ausgesucht und damit eine deutlich größere Location gewählt. Man darf gespannt sein! Meine Karten sollten laut Versandbestätigung heut eintreffen… ich freu mich. Ursprünglich hatte ich zwar geplant an dem Tag zur Full on Ferry nach Rotterdam zu fahren … aber das hab ich aus diversen Gründen verschoben. Mehr dazu in den nächsten Beiträgen ;)

Hier mal die Timetable der Soundtropolis:

Centerport
20:00 – 21:00 Uhr     Alex M.O.R.P.H. b2b Woody van Eyden
21:00 – 22:15 Uhr     Filo & Peri
22:15 – 23:30 Uhr     Matt Darey
23:30 – 01:00 Uhr     Marcus Schössow
01:00 – 01:45 Uhr     Giuseppe Ottaviani
01:45 – 03:15 Uhr     Markus Schulz
03:15 – 04:00 Uhr     Rank1
04:00 – 05:30 Uhr     Judge Jules
05:30 – 07:00 Uhr     Menno de Jong

HeavensGate
21.00 – 22.00 Uhr      U.W.E.
22.00 – 23.30 Uhr     Discodyne
23.30 – 01.00 Uhr     Daniel Kandi
01.00 – 02.30 Uhr     Alex M.O.R.P.H.
02.30 – 04.00 Uhr     Activa
04.00 – 05.30 Uhr     Woody van Eyden
05.30 – 07.00 Uhr     David Forbes

Man sieht sich in Essen ;)

Thema: Musik | 3 Kommentare

Sensation White Silvester 08/09 – Fazit

Sonntag, 4. Januar 2009 | Autor:

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Inzwischen ist das “neue Jahr” schon wieder vier Tage alt. Zeit für ein kleines Resümee zur großen Silvesterparty in Düsseldorf. Wie ja schon in meinem letzten Beitrag aus 2008 geschrieben war unser Ziel: Die Sensation White! Die Karten lagen nun schon seit ein paar Wochen bereit, die weißen Klamotten ebenso. :)

Für alle denen die Sensation nix sagt: Die Kleidervorschrift ist simple – wie der Name schon sagt – Weiß! Die Hauptfarbe aller Kleidungsstücke hat weiß zu sein. Die Veranstaltung stammt ursprünglich aus Holland und wird dort von ID&T immer im Sommer veranstaltet. Inzwischen hat man das Konzept aber auch in anderen Ländern angesiedelt und bezeichnet sich selbst als “The World’s Leading Dance Event”.

Das Line-Up selber bestand dieses Jahr in Düsseldorf aus Loco Dice, Sebastian Ingrosso, Roger Sanchez, Mousse T, Moonbootica und Moquai. Als wir um ca 22 Uhr eintrafen war gerade Sebastian Ingrosso mit einem mix aus Trance und House Set am Start. Ich muss zugeben, das hat mir schon mal gefallen. Vom Line-Up selber war ich ursprünglich nämlich nicht so überzeugt. Aber das Event an sich war schon einfach interessant weil’s einfach mal was ganz anderes war. Danach folgte die 0 Uhr Silvestershow mit so einigen Effekten und Explosionen – einzig die Uhr hätte man vielleicht noch mal vorher stellen können, die Leute ca 3 min zu früh ins neue Jahr zu schicken war nicht sonderlich professionell – lol.

Anschließend war Roger Sanchez mit einem schönen House Set am Start mit anschließendem Megamix. Und die Menge tanze und feierte … bis Mousse T kam. Mal ehrlich, einen größeren Stilbruch konnte man kaum in die Halle bringen. Von geilen House Beats mit teilweise schönen Vocal Stücken von Sanchez zu einem monotonen und minimalen Schrott von Mousse T. Klar, hat man unterschiedliche DJs gibt’s unterschiedliche Stile, das war abzusehen. Aber das ruinierte (zumindest für uns) dann musikalisch gesehen doch die Stimmung. Der Schwung war raus und das ziemlich ausdruckslose und eher lustlose Gesicht von Mousse T was zeitweise immer wieder über die Beamer lief tat sein übriges.

Da der Tag und die Nacht dann aber auch schon recht lang waren haben wir uns nach gut 30min seines Set langsam auf dem Weg aus der inneren Halle begeben, die letzten Coins an den Ständen verbraucht und uns auf dem Weg ins Hotel begeben. Alles in allem eine schöne Party, die mit etwas besseren DJs und ein paar mehr Effekten noch besser gewesen wäre. Mal gucken wie es nächstes Jahr wird ;)

Thema: Disco & Club | Beitrag kommentieren

MYSPACE – Wer braucht schon Qualität?

Dienstag, 16. September 2008 | Autor:

Mal ehrlich: Was finden eigentlich alle an myspace.com? Ich bin in den letzten Tagen beim Surfen wieder vermehrt auf myspace Seiten gestoßen. Speziell in der DJ Szene scheint das eine ausufernde Krankheit Seuche zu sein. Bei Privatpersonen kann ich es ja noch nachvollziehen, bei allem anderen fällt es mir aber mehr als schwer.

Bisher habe ich noch nicht eine einzige myspace-Seite gesehen die mich überzeugen konnte. Die meisten glänzen durch schauderhaftes Design oder gar absolute unlesbarkeit weil Text und Hintergrund nicht zueinander passen. Zumindest so etwas muss doch nicht sein. Aber selbst wenn die Seite einigermaßen lesbar gestaltet ist bleibt den myspace Seiten doch eines immer noch gemein: Unübersichtlichkeit. Gerade so etwas ist für mich absolutes K.O. Kriterium für eine Website.

Wenn ich mir dann ansehe das Künstler, DJ’s und Bands mit dieser Seite für sich werben wollen stelle ich mir zwangsläufig die Frage wie das von Erfolg gekrönt sein kann. Inzwischen geht es sogar soweit das namenhafte DJ’s oder auch regionale DJ’s ihre Domains nur noch auf ihre myspace Seiten umleiten. Dafür werden teils sogar schön gemachte Homepages aufgegeben. Als Beispiel nenn ich hier mal DJ Mikem (warum nur, die alte Site war doch absolut o.k.?) oder sogar ATB.

Mag sein, vielleicht bin ich nicht up-to-date oder gar altmodisch, aber ich find eine eigene Homepage oder gar Blog deutlich schöner und wichtiger als eine myspace Seite, besonders wenn man es beruflich nutz. Ich kann ja noch eine zusätzliche myspace Seite verstehen um überall präsent zu sein – aber nicht als einziger Web-Auftritt. Bin ich da der einzige?

Thema: Internet, OpenSource & co | 2 Kommentare