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Babylon A.D. – Review

Donnerstag, 11. September 2008 | Autor:

babylon_adDer neue Film mit Vin Diesel – da war er nun endlich. Bereits am Montag hab ich ihn mir in der Vorpremiere anschauen können, mit dem Review wollte ich aber lieber noch etwas warten. Regie führte der Franzose Mathieu Kassovitz. Bereits im Vorfeld gab es einigen Ärger, da Kassovitz mit der PG13 Schnittfassung des Films durch 20th Century Fox nicht zufrieden war. Zum Glück gibt es den Film aber in Deutschland in Originallänge.

Glück ist hier wohl wirklich das richtige Wort, denn ich weiß beim besten Willen nicht wie der Film mit ca 10min weniger auch nur im Ansatz funktionieren soll. Denn eines muss man vorweg sagen: Der Film ist kein Mainstream. Ich bezweifle das er auf dem Massenmarkt gut ankommt, was die bisher auch recht schlechten Bewertungen von denen ich so höre auch bestätigen dürften. Eigentlich hatte ich ein gut 100min dauerndes Sci-Fi-Action-Feuerwerk erwartet … Hirn aus, Film an. Ganz so verlief es dann aber irgendwie nicht…

Die nahe Zukunft, in vielen Teilen der Welt herrschen Chaos, Gewalt und Tod. Der Söldner Toorop (Vin Diesel) lebt in Kasachstan in mitten des ganzen Chaos vor sich hin. Bis der Gangsterboss Gorsky auftaucht und ihm ein Geschäft vorschlägt das ihn endlich da raus und zurück nach Amerika bringt. Er soll ein Paket innerhalb von sechs Tagen in die USA bringen. Das “Paket” ist die junge Auroa (Melanie Thierry), welche von der Ordensschwester Rebecca (Michelle Yeoh) begleitet wird bei der sie aufgewachsen ist. Der Auftragt wird schwerer als Toorop sich vorgestellt hat, denn irgend ein Geheimnis umgibt die junge Frau…

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Das was Kassovitz hier abgeliefert hat ist sicherlich nicht als einfacher Action-Streifen zu beschreiben. Ein Vergleich zu anderem Filmen fällt schwer, man sollte hier definitiv nicht andere Machwerke heranziehen die wie oben angesprochen in den Mainstream-Sektor fallen. Wer einen soliden Baller-Film mit dünnen Story erwartet und nicht für was anders offen ist wird es schwer haben. Das zeigte auch die Preview am Montag. Nicht alle Kinobesucher haben es bis zum Ende ausgehalten und es gab auch einiges Getuschel während des Films. Fairer weise muss ich aber auch sagen das es scheinbar in irgend einem Rahmen Freikarten für den Film gab, denn nicht alle Besucher schienen genau zu wissen in was für einen Film sie gehen. Allein der Altersdurchschnitt lag deutlich höher als bei vielen Filmen der letzten Zeit in denen ich war.
Zu erwähnen wäre sicherlich auch noch die zeitweise recht hektische Kamerafahrt so wie die schnellen Schnitte die die Szenerie manchmal sehr unübersichtlich wirken lassen, letztlich aber dem Zuschauer auch irgendwie das Gefühl vermitteln mitten im Geschehen zu sein.
Fazit: Wer Lust auf einen etwas anderen Film hat wird hier sicherlich gut bedient. Ich kann nur empfehlen sich hinzusetzen, sich zu entspannen und den Film einfach auf sich wirken zu lassen. Zeitweise mußte ich während des Films an Blade Runner denken, nicht etwa weil die beiden Filme gut vergleichbar oder ähnlich sind, wohl aber weil die Filme beide für sich einfach etwas eigenständiges und besonderes sind so wie auch zum Nachdenken und Schlussfolgern auffordern. Es wird einem hier nicht immer alles auf dem Silbertablett präsentiert.
Meine Bewertung: 7,9 / 10

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Babylon A.D. – In den USA geschnitten, in Deutschland uncut

Dienstag, 2. September 2008 | Autor:

Wer den Titel ließt wird sicher als erstes an einer Verwechslung gedacht haben. Aber es stimmt tatsächlich. Nach dem in den USA ja schon länger die PG-13 Grippe umgeht und durch Schnitte versucht wird mehr Zuschauer in die Filme zu bekommen und damit mehr Umsatz zu machen hat es auch Babylon A.D. erwischt. Insgesamt sollen 15 Minuten an Action-Szenen im neuen Film mit Vin Diesel fehlen.

Der Regisseur Mathieu Kassovitz hat sich unlängst darüber aufgeregt wie 20th Century Fox mit dem Film umgegangen ist. Neuesten Infos zufolge wird der Film überall wo er von Fox vertrieben wird auch in der gekürzten Fassung gezeigt – in Deutschland aber wird der Film von Concorde vertrieben. Und hier setzt man auf die französische Original-Schnittfassung. Erstaunlich wenn man bedenkt das gerad Concorde schon des öfteren wegen diverser Schnitte ins Gerede gekommen ist.

Man darf also gespannt sein wenn der Film nun am 11.09.2008 in den deutschen Kinos startet. Die Kritiken und Bewertungen sind derzeit nicht gerade überschwänglich, ich hoffe aber das die längere Fassung den Film dann doch besser macht als er eventuell in den USA war. Die Freigabe ist mit FSK16 festgesetzt worden. Übrigens, mal so am Rande bemerkt: Die Leute von Widescreen-Vision scheinen demnach in ihrer Vorab-Vorführung (siehe Ende des Artikel) schon die ungeschnittene Variante mit 101min.  gesehen zu haben – und haben es nicht einmal bemerkt :)

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Watchmen – Rechtsstreit vor Kinostart

Sonntag, 24. August 2008 | Autor:

Irgendwie sieht es da wohl derzeit nicht rosig aus: 20th Century Fox verklagt Warner wegen den Filmrechten zu Watchmen … und wie es scheint geht es ihnen nicht um eine Gewinnbeteiligung – Nein, sie wollen den Kinostart komplett verhindern. Das wäre ein ziemlich derber Schlag nach dem der Film inzwischen ziemlich heiß erwartet wird. [via]

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The Happening (Review)

Samstag, 21. Juni 2008 | Autor:

TheHappening

Am Mittwoch hab ich mir mal die Zeit vor den EM Spielen genommen und mir “The Happening” von M. Night Shyamalan angesehen. In der Hauptrolle Mark Wahlberg der mir ja in Shooter zuletzt sehr gut gefallen. Auch der Trailer hat ja durchaus Lust auf mehr gemacht. Um so enttäuschender war dann aber auch das Ergebnis. Die Spannung und Atmosphäre die der Trailer aufgebaut hat konnte der Film selber leider nur nicht mehr groß steigern. Enttäuschend auch deshalb weil die Grundidee an sich keine schlechte ist nur leider hapert es dann doch Teils deutlich an der Umsetzung.

Besonders zu erwähnen sind hier auf jeden Fall die Teils einfach hirnrissigen Dialoge sowie die “Beziehungsprobleme” der Hauptcharaktere die eigentlich nur ein schlechter Witz sind und auch nur unnötig die Handlung stören. Gerade in den letzten 15 Minuten fällt der Film dann aber noch mal deutlicher ab. Die alte Frau wirkt deplatziert und wird nicht genug vertieft. Was den Vogel aber zusätzlich abgeschossen hat für mich war das manche Szenen einfach unweigerlich so komisch und zum Lachen waren obwohl das sicher nicht so gedacht war. So bleibt dann ein Teils gestückelter Film dem in machen Momentan die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Szenen fehlt wie z.B. die beiden getöteten Kinder. Von diversen logischen Fehlern oder unaufgeklärten Dingen mal ganz zu schweigen. Schwer wiegt auch für mich das es zum Ende hin keinen wirklichen Höhepunkt gibt, es passiert nicht wirklich was das die Dramatik noch einmal deutlich und vor allem glaubhaft ansteigen lässt.

Im Fazit geb ich dem Film mal eine 5/10 weil mir der Grundgedanke und einige Szenen durchaus gefallen hat, selbst wenn auch Mark Wahlberg nicht zu überzeugen wusste (wobei die weiteren Schauspieler Teils noch deutlich schlechter waren). Mit etwas mehr Liebe zum Detail und für den Film hätte da deutlich mehr draus werden können. Übrigens läuft der Film geschnitten im deutschen Kino, was auch nicht gerade förderlich für die Atmosphäre war.

Bewertung: 5/10

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28 Weeks Later

Samstag, 7. Juni 2008 | Autor:

28weekslater

Bereits letztes Wochenende schon geschaut, aber ich möcht mir eine kurze Bewertung nicht entgehen lassen. Insgesamt ist ja gerade im Horror / Endzeit Genre des öfteren eine Fortsetzung meist ein müder Abklatsch den man sich hätte sparen können. Zum Glück ist das bei 28 Weeks Later, dem Nachfolger von 28 Days Later allerdings nicht der Fall. Der Film weiß durchaus zu überzeugen und hat mir auch gefallen. Abzüge gibt es allerdings für das Ende, denn in den letzten 20min hätt ich mir schon mehr erwartet als das gezeigte. Die Bildqualität der Blu-Ray geht sicher in Ordnung, in den Bereich “Referenz” fällt sie aber definitiv nicht.

Film Bewertung: 7,5/10

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