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Archiv für die Kategorie » Kino & Film «

FSK – Oder “Das Schnittchaos”

Mittwoch, 16. Juli 2008 | Autor:

Ich bin ja nun schon recht viel von der FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft) gewohnt, aber in letzter Zeit frag ich mich doch was die da derzweit wieder so treiben. Schon nach dem ich mir Running Scared ansah und erstaunt noch einmal das FSK16 Logo bewundern musste – ich hab schon deutlich harmlosere Filme gesehen die indiziert wurden. Nun gut, der Film hat die 16er, der Zug ist also abgefahren.

Jetzt aber treibt es die FSK mal wieder auf die Spitze. Bei Ironman war man für die ungeschnittene Kinofassung nicht bereit eine FSK12 zu vergeben. Ok, so weit so gut. So mussten wir leider im Kino alle die geschnittene 12er ertragen während die 16er für die DVD/Blu-ray aufgespart wurde. Aber halt – man kann ja auch mal seine Meinung ändern. Wie die Widescreen-Vision berichtet hat man nun der ungeschnittenen Fassung plötzlich den 12er Stempel verpasst. Es passiert zwar schon mal das ein Film hochgestuft wird – aber runter?

Wenn ich dann noch bedenke das man auch bei Der unglaubliche Hulk wieder die Schere ansetzen musste um eine 12er zu bekommen fällt mir dann so langsam gar nichts mehr ein. Aber nicht wegen dem Schneiden an sich, sondern dem WAS geschnitten wurde – nicht etwa Szenen wo Menschen zu schaden kamen, nein, der FSK habt der Endkampf der beiden digitalen Recken nicht gepasst und dieser mussten daraufhin um gute 2 Minuten gekürzt werden. Leider hat das Studio dann auch noch so schlecht geschnitten das die FSK12er nicht zu empfehlen ist was ich bisher so gehört habe. Zum Glück war man aber so nett in ausgewählten Kinos die 16er zu zeigen was ich dementsprechend auch genutzt habe. Mehr dazu im später folgenden Review.

Nachtrag:
Wie ich in einem weiteren Artikel der Widescreen-Vision nun gelesen habe ist für das FSK12 Debakel bei Ironman wohl doch nicht die FSK verantwortlich sondern in diesem Fall Concorde als zustänstiger Filmverleiher… man hatte wohl Angst keine 12er Freigabe zu bekommen und die Zeit lief davon. Daher reichte man eine geschnittene Fassung nach. Schön das die Studios heut schon aufgeben bevor sie wissen was los ist.

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Tarantinos “Inglorious Bastards” kommt als Zweiteiler

Montag, 30. Juni 2008 | Autor:

Wie schon bei "Kill Bill" wird Tarantinos neuestes Filmprojekt wieder ein Zweiteiler werden.So berichtet es zumindest die "Widescreen-Vision" auf ihrer Website.  Wobei hier "neuestes" eigentlich nicht so richtig zutrifft, arbeitet Tarantino doch schon seit einigen Jahren an seiner Neuverfilmung von "Ein Haufen verwegener Hunde" ("Inglorious Bastards") von 1978. Der Film handelt von einer Gruppe Soldaten die als Deserteure zum Tode verurteilt wurden. Bei ihrer Flucht geraten sie in einem mörderische Mission die kaum zu schaffen ist.

Mit Tim Roth, Michael Madsen, John Travolta, Bruce Willis, Samuel L. Jackson, Sylvester Stallone und Arnold Schwarzenegger sind so einige hochkarätige Schauspieler im Gespräch. Man darf also gespannt sein.

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The Happening (Review)

Samstag, 21. Juni 2008 | Autor:

TheHappening

Am Mittwoch hab ich mir mal die Zeit vor den EM Spielen genommen und mir “The Happening” von M. Night Shyamalan angesehen. In der Hauptrolle Mark Wahlberg der mir ja in Shooter zuletzt sehr gut gefallen. Auch der Trailer hat ja durchaus Lust auf mehr gemacht. Um so enttäuschender war dann aber auch das Ergebnis. Die Spannung und Atmosphäre die der Trailer aufgebaut hat konnte der Film selber leider nur nicht mehr groß steigern. Enttäuschend auch deshalb weil die Grundidee an sich keine schlechte ist nur leider hapert es dann doch Teils deutlich an der Umsetzung.

Besonders zu erwähnen sind hier auf jeden Fall die Teils einfach hirnrissigen Dialoge sowie die “Beziehungsprobleme” der Hauptcharaktere die eigentlich nur ein schlechter Witz sind und auch nur unnötig die Handlung stören. Gerade in den letzten 15 Minuten fällt der Film dann aber noch mal deutlicher ab. Die alte Frau wirkt deplatziert und wird nicht genug vertieft. Was den Vogel aber zusätzlich abgeschossen hat für mich war das manche Szenen einfach unweigerlich so komisch und zum Lachen waren obwohl das sicher nicht so gedacht war. So bleibt dann ein Teils gestückelter Film dem in machen Momentan die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Szenen fehlt wie z.B. die beiden getöteten Kinder. Von diversen logischen Fehlern oder unaufgeklärten Dingen mal ganz zu schweigen. Schwer wiegt auch für mich das es zum Ende hin keinen wirklichen Höhepunkt gibt, es passiert nicht wirklich was das die Dramatik noch einmal deutlich und vor allem glaubhaft ansteigen lässt.

Im Fazit geb ich dem Film mal eine 5/10 weil mir der Grundgedanke und einige Szenen durchaus gefallen hat, selbst wenn auch Mark Wahlberg nicht zu überzeugen wusste (wobei die weiteren Schauspieler Teils noch deutlich schlechter waren). Mit etwas mehr Liebe zum Detail und für den Film hätte da deutlich mehr draus werden können. Übrigens läuft der Film geschnitten im deutschen Kino, was auch nicht gerade förderlich für die Atmosphäre war.

Bewertung: 5/10

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Jumper

Freitag, 28. März 2008 | Autor:

Story: David entdeckt als Teenager seine Fähigkeit zu “jumpen” … er kann sich binnen Sekunden an jeden Ort der Welt teleportieren. Anstatt nun als Held aufzutreten bedient er sich in Banktresoren und lebt ein luxuriöses Leben zwischen Ägypten, London und vielen anderen Städten & Nachtclubs. Bis er eines Tages seine Jugendliebe wiedertrift und zugleich von einer geheimen Organisation aufgespürt wird…

Kritik: Der Trailer war recht ansprechend, die Grundidee des Films ist es auch. Wer würde schließlich nicht gern binnen Sekunden durch die ganze Welt reisen? Auch die Schauspieler sind mit Hayden Christensen (Star Wars) und Samuel L. Jackson (Pulp Fiction) nicht gerad unbekannte. Leider haben aber auch all diese Faktoren nicht geholfen um aus dem Film einen Hit zu machen. Während der Anfang noch zu überzeugen weiß kann man dies gegen Ende nicht mehr so wirklich sagen. Der Film macht zeitweise den Eindruck in welche Richtung er will. Eher etwas tiefgründiger oder doch lieber einfache Action? Anstatt in eine der Richtungen zu gehen hat man Schlangenlinien gewählt… und dabei teilweise ganz schön daneben gegriffen. Die Action-Szenen sind nett, hätten aber deutlich mehr und besser sein können. Auch fragt man sich doch mit der Zeit was es nun mit den Jumpern und der Organisation die sie jagt auf sich hat, auf geziehte und ausführlicherer Hintergrundinfos wartet man leider vergebens. Gerade gegen Ende flacht der Film reichlich ab und wird dem Start nicht gerecht.

Fazit: Leider ist aus “Jumper” nur ein recht einfacher Teenie-Film geworden der kurzzeitig unterhalten mag aber sicher zu keiner Prägenden Erinnerung wirkt. Das was man hauptsächlich mit aus dem Film nimmt ist der Gedanke wie es schön es doch wäre wenn man mit nur einem Gedanken plötzlich in Rom, New York oder Paris wäre.

Bewertung: 6/10

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The Dark Knight – Trailer Online

Dienstag, 18. Dezember 2007 | Autor:

Nachdem ich ja von der ersten Batman-Neuverfilmung (“Batman Begins”) sehr begeistert war kommt nun im nächsten Jahr die Fortsetzung “The Dark Knight” in die Kinos… ich hoffe er kann mit dem ersten Teil mithalten oder ihn gar toppen. Christian Bale spielt wieder die Hauptrolle und Heath Ledger seinen neuen Gegner, den Joker.

Hier der Link zum Trailer: http://www.atasteforthetheatrical.com/deathtrap/default.htm

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Kinojahr 2007

Freitag, 7. Dezember 2007 | Autor:

Es gab so einige Filme dieses Jahr die mich interessiert haben, am meisten hab ich schon seit langer Zeit Transformers entgegen gefiebert und war auch restlos begeistert. Aber auch 300 hat mir sehr gut gefallen, wohl einer der Überraschungshits die ich ursprünglich nicht so auf dem Plan hatte. Gut gefallen hat mir auch Spiderman 3, wohin gegen ich von Ocean’s Thirteen deutlich mehr erwartet hatte. Ich hoffe inständig man lässt es mit der Trilogie nun endlich bewenden, 12 & 13 hätten beide nicht sein müssen.

Weitere gute Filme waren sicher Death Proof, Planet Terror, Resident Evil: Extinction und Stirb Langsam 4.0. Dann gabs da aber auch sicher noch so kleinere Filme die nicht gerad für den Massenmarkt waren aber durchaus überzeugt haben. Zu nennen sind hier Zodiac – Die Spur des Killers, Death Proof und American Gangster.

Mehr erwartet hab ich mir aber zb auch von den Simpsons, dem Bourne Ultimatum und den Fantastic Four. Auch wenn dieser mir gefallen hat hätte man gerad aus dem Ende sicher mehr machen können. Gleiches gilt auch für Next, das Ende wirkte sehr gehetzt.
Verpasst hab ich leider Disturbia, welcher mir eigentlich auch recht wichtig war. Nun gut, da lohnt sich der DVD kauf sicherlich. Auf der Liste steht er weit oben.

Schlussendlich bleibt zu sagen das das Jahr nun noch nicht vorbei ist, zwei große Kracher stehen (hoffentlich) noch ins Haus. Der eine ist Hitman, welcher nächsten Donnerstag das töten beginnt und dann am 26.12. noch Alien vs Predator 2. Beides Filme die ich noch unbedingt sehen will dieses Jahr.

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30 Days of Night

Samstag, 17. November 2007 | Autor:

Bereits am Dienstag hab ich mir kurzfristig 30 Days of Night im Kino angeschaut. Ich muss sagen ich war etwas überrascht, einfach mal ein etwas anderer “Vampir-Film”. Der Film weis durchaus zu überzeugen, wenn er auch sicher kein Meisterwerk darstellt. Erstaunlicherweise hat mir entgegen erster Befürchtungen Josh Hartnett in der Hauptrolle doch sehr gut gefallen. Es gab auch einige recht blutige Szenen, wobei bei dem was ich vorher so gehört hab hat ich mehr Brutalität erwartet (auch wenn das nicht nötig gewesen wär unterm Strich). Was mir etwas negativ aufgestoßen ist war das Ende des Films bzw der “Endkampf”. Aus Spoilergründen verzichte ich hier mal auf Details. Auch fand ich das schon die ein oder andere Frage zum Hintergrund/Inhalt durchaus offen blieb.

Bewertung: 7,5/10

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Halloween (Remake 2007)

Freitag, 26. Oktober 2007 | Autor:

War gestern in der 17.45 Vorstellung von Rob Zombie’s Neuverfilmung. Es war mein erster Rob Zombie Film, ich hab gewisse Tendenzen bei ihm erkannt, bin gespannt ob sich das auch so in anderen Filmen zeigt, aber ich vermute es mal ganz stark.

Inhalt:
Der 10 jährige Michael Meyers dreht an Halloween durch und ermordet fast seine gesamte Familie. Siebzehn Jahre später flieht er aus der Psychatrie in der er seit damals ein sitzt… es ist wieder kurz vor Halloween…

Kommentar:
Rob Zomie steht scheinbar auf viel Gewalt, Brutalität und Blut…. denn davon gibt es reichlich und teils deutlich zu sehen. Ich muss gestehen, die original Halloween Filme kenne ich nicht, aber ich vermute schon das sie mit etwas mehr Spannung und Finesse umgesetzt sind. Teils fehlt einem etwas der Bezug zu den Charakteren und es kommt auch nicht immer Spannung auf, genau wie an manchen Stellen einfach nicht ersichtlich ist warum er gerade was auch immer tut.

Fazit:
Es hätte nicht geschadet die “guten” Protagonisten dem Zuschauer etwas näher zu bringen, denn diese wirken doch teils etwas blass, man bekommt einfach viel mehr von Meyers mit aber es fehlt die verbundenheit und Sorge um seine Opfer ein wenig. Nichts desto trotz ist der Film recht gut gemacht und man kann ihn sich auch sicher ansehen. Doch ein wenig mehr Detailliebe zu den Charakteren hätte den Film sicher noch verbessert, so avanciert der Film leider “nur” zu einem Gemetzel nach dem anderen. Ansonsten hätte man die doch recht vulgäre Ausdrucksweise im Film etwas mindern können, sie wirkt doch teils arg unpassend.

Bewertung: 7,2/10

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