Bereits eine Woche ist fast vergangen seit dem ich mir den neuen Bond “A Quantum of Solance” (der deutsche Titel ist sicher diskussionswürdig, wenn er aber auch seine Berechtigung hat bleibt er doch… bescheiden… mehr verkneif ich mir mal) im Kino angesehen habe. Da der Film inzwischen schon die erste Woche lief hatte ich schon einige Stimmen eingefangen von denen auch einige nicht so positiv sprachen. Nun gut, ich hab mir wie immer meine eigene Meinung gebildet.
Um nicht lang drum herum zu reden: Daniel Craig IST James Bond. Für mich zumindest – auch wenn manch einer da anders denken und reden mag.
Die Richtung die man in Casino Royal eingeschlagen hat wird hier konsequent Fortgesetzt. Ein neu Beginn für die James Bond Reihe. Genau das war meiner Meinung nach auch Notwendig, selbst wenn ich das vor dem ersten Craig Bond selbst noch nicht so wahrgenommen hatte. James Bond ist in der Gegenwart angekommen, er ist kantig, rauher – aber auch manchmal emotionaler und vor allem ungeschliffener. Genau das macht den Craig Bond aus und macht ihn für mich inzwischen deutlich besser als den Brosnan Bond. James Bond ist zurück in der Realität – genau da wo man ihn heute braucht!
Zugleich ist “Ein Quantum Trost” aber auch anders – keine übliche Bond Story, kein Auftrag hinter dem er direkt her ist – nein, es ist eher ein Marsch aus Rache, ohne Rücksicht. Mit nur einem Ziel: Die Verantwortlichen für seinen Verlust aus Casino Royal zur Rechenschaft zu ziehen. Dabei trift er auf alte Freunde wie auch Feinde.
Bewertung: 8,5/10
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